Der japanische Yen stieg gegenüber allen seiner größten Rivalen am Dienstag, aufgrund der politischen Unruhen in Frankreich und den Niederlanden, da die Sorgen über die Unsicherheiten die Umsetzung der geplanten Budgetkürzungen in der Eurozone verlangsamen. Riskantere Währungen wurden in der Defensive und die asiatischen Aktienmärkte fielen, da Risikobereitschaft unter Druck geriet.

Der australische Dollar fiel auf ein 2-Wochentief gegenüber dem Dollar am Dienstag, und war unter Druck aufgrund des Inflationsberichtes, der zeigte, dass die Verbraucherpreise niedriger als erwartet waren im ersten Quartal. Der Aussie fiel um ein halbes Prozent gegenüber seinen Kollegen, da die Inflationsrate stark fiel auf 1,6 Prozent J/J, im Vergleich zu erwarteten 2,2 Prozent. Der fiel auf 1,0247 und erweiterte somit seinen gestrigen Fall, wo er unterhalb seines 200-Tage-Durchschnitt von 1,0374 schloss. Die heutigen VPI-Daten und auch die gestrige schlechten Erzeugerpreisdaten verstärken die Erwartungen für eine Zinssenkung durch die Reserve Bank von Australien in der nächsten Sitzung und einige erwarten, dass sogar weitere Zinssenkungen möglich sind.

Der Euro machte einige seiner gestrigen Verlust gegenüber dem Greenback wieder gut, aber er schaffte es nicht große Fortschritte zu machen, aufgrund der zunehmenden politischen Unsicherheiten. Der fiel gestern auf 1,3105 aufgrund der Besorgnis über die Wahlen in Frankreich, dem Rücktritt des niederländischen Premierministers und den fallenden EMI's der Eurozone. Das Paar legte heute leicht zu und verzeichnet einen Gewinn von 0,2 Prozent, aber Moodys Anmerkungen, dass die Niederlande vor einem "Kredit-negativ" steht, aufgrund des Zusammenbruches der Regierung, begrenzt Gewinne. Eine wichtige Anleiheauktion der Niederlande ist für heute geplant, und diese wird das Vertrauen der Finanzmärkte in einer der stabilsten Nationen der Eurozone messen.